Definition Boxen und die Entstehung


Boxen ist eine Kampfsportart, bei dem sich zwei Personen derselben Gewichtsklasse unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen.

 

Der Begriff Boxen ist seit 1519 im englischen Sprachraum verankert, und leitet sich aus "ta Box" ab, nicht zu verwechseln mit Thaiboxen. "Ta Box" bedeutete Prügeln oder Schlagen mit Händen und Beinen. "With Box" bedeutete nur mit den Fäusten schlagen. Boxen galt als Teil des Ringens der sich herauslöste und sich verselbstständigte.

 

Jedoch fanden die ersten Faustkämpfe zum Zwecke der Unterhaltung 3000 vor Christie in Ägypten statt. In den nächsten zwei Jahrtausenden breitete sich das Boxen im ägäischen Raum aus.

Im Jahr 688 vor Christi wurde Boxen zum ersten Mal bei den 23. Olympischen Spielen der Antike in Griechenland ausgetragen.

 

1681 organisierte der englische Herzog von Albermale den ersten modernen Boxkampf im Londoner Königstheater. Bandagen und Handschuhe waren dem Sport damals nicht zugeordnet.

 

1838 wurden dann die London Prize Ring Rules als Regeln für das Boxen beschlossen, in denen die Einführung des Boxringes und die Einführung von Bandagen für die Handgelenke eingeführt wurden.

 

1867 beschloss man die Queensberry-Regeln die besagten, dass man nur noch mit Handschuhen boxen darf.

 

In St. Louis feierte der Boxsport im Jahre 1904 seine Premiere als Sportart bei den olympischen Spielen. 

 

Ab dem 6.Dezember 1920 werden die deutschen Meisterschaften im Boxen durchgeführt.